EFA 2023 Fistball Champions Cup Indoor Men
Der amtierende österreichische Faustball Staatsmeister Union Tigers Vöcklabruck beendete den Champions Cup in Oberentfelden (SUI) ohne Sieg. Im Halbfinale musste man sich dem Titelverteidiger aus Pfungstadt (GER) mit 0:4 geschlagen geben. Auch im Spiel um Bronze gegen Gastgeber Oberentfelden gelang der Fels-Fünf kein Satzgewinn. Damit blieben die Tigers, die es in den letzten beiden Jahren jeweils ins Finale geschafft hatten, erstmals seit 2019 ohne Medaille im europäischen Meistercup. Nichts neues gab es an der Spitze. Pfungstadt verteidigte dem Titel mit einem 4:2 Finalerfolg gegen Hagen und ist damit zum neunten Mal in Folge Europas bestes Hallenteam.
Ausfälle bremsen Tigers
Nach den Ausfällen von Hautpangreifer Karl Müllehner, Zuspieler Elias Walchshofer sowie Abwehr-Routinier Manuel Helmberger ohnehin als Außenseiter in die Schweiz gereist, konnte Vöcklabruck nicht an die Leistungen der vergangenen Jahre anknüpfen. „In Summe waren wir als gesamte Mannschaft zu ungefährlich. Wir sind derzeit meilenweit von dem entfernt, was wir normalerweise spielen“, resümierte Club-Manager Stefan Huemer, der auch gleich die Ziele für den Rest der Hallensaison vorgab: „Wir sind in der Bundesliga aktuell auf Platz sieben, allerdings nur zwei Punkte von einem Final3 Platz entfernt. Wir arbeiten hart daran, unser Spiel zu stabilisieren und uns für die Finalrunde zu qualifizieren. Natürlich hoffen wir, dass der eine oder andere verletzte Spieler bald zurückkommt."
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Moritz Mayr rückte als Angreifer in die erste Mannschaft nach (Fabio Baranzini - STV Oberentfelden)